Royal Kickers - Götterdämmerung
Seit nunmehr einem Jahrzehnt gibt es im Inneren von Wuppertal einen fest etablierten Theken- und Freizeitsport.
Damals bei der Gründung der Privatliga (s.Links) war auch eines unserer Gründungsmitglieder vertreten. Demnach, und weil über die Jahre hinweg viele heutige Mitglieder auch in den Vorläufermannschaften zusammenspielten, sehen wir uns in der Tradition der alten Teams.
Somit beginnt unsere eigentliche Geschichte 1995 mit der Gründung der Westkotter Kickers. Dieses Team wurde gegründet um Alexander Frey vom der evangelischen Kirche und Daniel Frese als erstes Teammitglied. Zu diesem Zeitpunkt gab es in Wuppertal bis auf einzelne in der bunten Liga vertetenen Teams keinen organisierten Freizeitsport als Alternative zu den fest etablierten Fussballvereinen. Dadurch kam es zu wenigen Freundschaftsspielen gegen zusammengewürfelte Mannschaften und fast zu einer Auflösung der Kickers, als Alexander Frey berufsbedingt ausschied.
Mit der Gründung der Privatliga Bergisch Land im Jahre 1998 und dem ersten geregelten Freizeitspielbetrieb begann auch die erste Bewährungsprobe der Kickers. Doch leider konnte das Team aufgrund interner Differenzen nicht zusammenbleiben und löste sich bereits nach einer Saison auf.
Mit dem SFC Wuppertal '99 kam dann das Comeback, auch in der Privatliga. Mit einem komplett ausgewechselten Kader gelang es der jungen Mannschaft einige Zeit um den Titel mitzuspielen. Doch auch diesmal konnte keine konstante Linie gefunden werden, und obwohl nominell gut bestücktem Kader mussten viele Spiele in Unterzahl bestritten werden. Der daraus entstandene Frust führte schließlich zur Auflösung.
Doch der harte Kern des SFC blieb auch privat beim kicken zusammen, und so wurde schließlich mit dem PSV Wuppertal I. ein neues organisierteres Team aufgebaut, als es bis dato je der Fall gewesen war. Mit Anbindung an den Polizei-Sportverein standen nun auch Trainingsplatz und Spielaustragungsort zur Verfügung. Anfangs konnten sogar zwei Teams ins Feld geführt werden, nach einer Fusion mit der SG Wuppertal, doch die zweite konnte sich aufgrund vieler Niederlagen nicht durchsetzen. Nach Abschluss der Saison in der Privatliga musste entschieden werden, wohin der Weg gegen sollte. Nach Gesprächen mit dem DFB über die Gründung einer Kreisliga C Mannschaft musste jedoch aus finanziellen Gründen davon abgesehen werden. Daraufhin sprachen die Organisatoren der Privatliga einen Verbot zur Teilnahme an der neuen Spielzeit aus, da man der Meinung war, das die Teams der Privatliga sich nicht woanders umhören dürfen. Zu diesem Zeitpunkt war der PSV das einzige Team der abgelaufenen Saison das zu all seinen Spielen angetreten war, lediglich eine gelbe Karte über die gesamte Spielzeit kassiert hatte, das Pokalfinale der Liga, obwohl nicht direkt beteiligt, ausgerichtet hatte und die Liga von Anfang an darüber auf dem Laufenden hielt, wir die Diskussion mit dem DFB verlief.
Der PSV schaffte es im Anschluss an den Ausschluss noch ein halbes Jahr Freundschaftsspiele zu organisieren, doch wuchs jedes Mal der Aufwand und auch die Distanz zu den Gegnern. Schließlich musste man auch dieses Projekt als gescheitert betrachten.
Im Sommer 2010 erhielt der PSV jedoch die Einladung der Privatliga zum Sommerturnier. Nach einigem hin und her entschlossen wir uns daran teilzunehmen. Mit einem großartigem Kampf stießen wir bis ins Halbfinale vor, nur um unglücklich mit einem 3:1 zu unterliegen. Doch das Feuer war nun entfacht. Schnell glühten die Telefonleitungen, die Handylisten wurden durchforstet wer denn für ein Team in Frage käme. Kontakte zum Polizeisportverein wurden aufgenommen. Die Anfrage lautete, ob man für ein Jahr kostenlos Mitglied sein könnte, da das Startgeld (mittlerweile 500 EUR) sowie Trikots und Bälle beschafft werden müssten. Der PSV schlug dies nicht nur aus sondern verbot uns zudem als PSV innerhalb Wuppertals zu spielen. Auch eine Trainingszeit auf dem Fussballgelände wurde uns verboten.
Und so kamen an einem sehr verregnetem Sommertag Christian und Daniel Frese, Apiwat Chaipanha, Wladislaw Stappert und José Taufferner zusammen (die anderen hatten die Einladung zu dem Treffen mehr oder minder ignoriert) und wählten diesen neuen Namen für das Team aus.
Durch die Auflösung von Aragona Wuppertal konnten günstig mehrere Trikotsätze beschafft werden und auf dem Fussballplatz in der Clausewitzstraße fanden wir eine neue Heimat, wenn auch das Training auf den Löhrerlen stattfindet.
Das (Halb-)Jahr 2010 enthielt für uns alle Höhen und Tiefen des Sportlerherzens. Nach dem starken Sommerturnier schlugen wir die erste Mannschaft von Viktoria Rott (Kreibsliga B) mit 5:4. Doch in der Liga wurden wir vom ersten Spiel an konsequent überrannt. Am Ende der Rückrunde hatten wir ein Torverhältnis von 10:60 bei 0 Punkten aus 8 Spielen.
Doch das alte Jahr ist nun passé. 2011 gewannen wir zum Auftakt glücklich gegen ein zusammengestelltes Team von unserem Betreuer Daniel Knierim mit 8:7 und auch im ersten Ligaspiel seit der Winterpause gelang uns gegen den Vorjahresmeister ein 3:3 (trotz 2er Elfmeter gegen uns).
Die aktuellen Geschehnisse erfahrt ihr in der Rubrik "Aktuelles". Die Geschichte unseres Teams wird alle paar Monate zusammengefasst und hier fortgeführt.
Royal Kickers
